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Die richtige Vorratshaltung sorgt nicht nur dafür, dass du immer etwas im Haus hast. Sie erleichtert dir auch das Einkaufen und vor allem das Kochen.

Auch hier gibt es nach einer Magenverkleinerung Veränderungen. Es ist für einige Produkte etwas schwierig die „richtige“ Grösse zu bekommen. Andauernd Lebensmittel wegschmeissen ist nicht meins. Und ich mag auch nicht die ganze Woche das Gleiche essen. Um was ich meistens einen grossen Bogen mache sind Grosspackungen. Dies ist jedoch kein Problem, wenn man eine grosse Familie hat und weiss, dass die Dinge auch verbraucht werden.

Selber abpacken

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, gewisse Sachen selbst abzupacken. Das erleichtert mir zum einen meinen Einkauf und zum anderen habe ich so eine bessere Übersicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich eben alles in für mich gute Portionsgrössen abpacken kann. Damit macht es mir die Planung meines Speiseplans natürlich umso einfacher.

Kichererbsen und Bohnen z.B. gibt es gerne in grösseren Dosen. Hin und wieder findet sich auch eine kleinere – die ist mir dann aber immer noch zu viel. Also kaufe ich getrocknete Hülsenfrüchte. Nach dem Einweichen werden diese gekocht und in den „richtigen“ Portionsgrössen abgepackt. Dabei achte ich darauf, dass ich sowohl kleine Mengen abfülle, die für eine Person reichen, aber auch andere Grössen. Nach einiger Zeit hast du schnell raus, welche Lebensmittel du wie häufig benötigst und in welchen Mengen. Somit ist es dann ganz einfach das auf deine individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Etwas mehr kochen

Wir alle kennen Situationen in denen weniger Zeit ist lange in der Küche zustehen oder in denen man schlicht und einfach keine Lust zum Kochen hat. Easy! Das ist normal und gehört dazu. Hier handhabe ich es so, dass ich meistens für 4 Personen koche. So habe ich schon Essen für 2 Tage bzw. ich habe noch genug um es einzukochen. Somit habe ich gleich einen kleinen Vorrat an „Fertigprodukten“.

Aufräumen

Nach meiner Operation war ich gezwungen mich doch intensiver mit meinen Vorräten auseinanderzusetzen und das ganze grundlegend zu überdenken. Also bin ich durch die Schränke und habe aussortiert. Nein, ich habe nicht alles weggeschmissen. Aber bei gefühlten 7 angefangenen Packungen Teigwaren oder noch 10 Beutel Suppenfix brauchte es sicher nicht noch mehr. Ich habe also angefangen diese Lebensmittel so gut es ging öfter in meinen Speiseplan eingebaut bzw. das Kind hat in dieser Zeit eben vermehrt ihre heiss geliebten Teigwaren bekommen. Alles was zu lang über dem Mindesthaltbarkeitsdatum lag hat den Weg in den Müll gefunden. Alles andere haben wir aufgebraucht.

Ordnen

Ich bin dazu übergangen alles in Gläsern oder Vorratsdosen in unterschiedlichen Grössen aufzubewahren. Dazu solltest du deine Vorratsbehälter anschreiben. Lebensmittel die ich sehr häufig brauche, stehen in der Nähe. Es macht keinen Sinn die Gewürze ans andere Ende der Küche zu versorgen, wenn du sie sowieso jeden Tag zum Kochen brauchst. Gib ihnen z.B. einen Platz in der Nähe von deinem Herd. Weiter bin ich dazu übergegangen meine Lebensmittel zu gruppieren und zusammen aufzubewahren. So stehen z.B. Haferkleie, Haferflocken, Leinsamen, Chia-Samen usw. am selben Ort. Das spart mir Zeit und erleichtert meine Abläufe.

Frische Lebensmittel

Frische Lebensmittel bereite ich mir auch vor, soweit das möglich ist. Salat z.B. wird kalt gewaschen und anschliessend mit der Salatschleuder getrocknet (oder vorsichtig mit einem Küchenhandtuch trocken getupft). Ich bereite mir den Salat soweit vor, dass ich ihn in mundgerechte Stücke reisse und anschliessend in eine Schüssel mit Deckel gebe. Ein Papiertuch dazu legen damit die Feuchtigkeit aufgenommen wird. Und dann ab in den Kühlschrank damit. Jedes Mal, wenn ich etwas Salat aus der Schüssel nehme, wechsle ich auch das Tuch aus und mische die Salatblätter einmal durch. Gemüse wird bereits geputzt und blanchiert. Anschliessend ebenfalls in einer Dose mit Deckel im Kühlschrank aufbewahrt.

Richtig lagern

Auch das richtige Lagern der verschiedenen Lebensmittel ist extrem wichtig für deren Haltbarkeit. Gewisse Lebensmittel setzen während des Reifeprozess Ethylen frei. Deswegen vertragen sich nicht alle Lebensmittel gleich gut miteinander. Das ist dir sicherlich auch schon aufgefallen. Äpfel und Bananen zusammen in einer Schale vertragen sich z.B. nicht so gut. Die Bananen werden schneller braun. Ein Vorteil ist es jedoch dann, wenn du grüne Bananen kaufst. Sie können dann noch etwas nachreifen. Äpfel bewahrst du am besten im Kühlschrank in der Obst- und Gemüseschale auf.

Obst und Gemüse im Kühlschrank

Äpfel Kiwis
Aprikosen Nektarinen
Beerenobst Pflaumen
Birnen Pfirsiche
Feigen Weintrauben
Kirschen Zwetschgen
Artischocken Kohl
Blattsalate Radieschen
Blumenkohl Rosenkohl
Brokkoli Rote Rüben
Erbsen Sellerie
Karotten Spargel
Knoblauch Zuckermais

Obst und Gemüse bei Zimmertemperatur

Ananas Melonen (z.B. Wassermelone, Netzmelone)
Bananen Papayas
Granatäpfel Passionsfrüchte
Kochbananen Zitrusfrüchte (z.B. Mandarinen, Zitronen, Orangen)
Mangos
Auberginen Okra
Gurken Paprika
Grüne Bohnen Tomaten
Kartoffeln Zucchini
Kürbis

Das sind meine Tipps zur Vorratshaltung. Natürlich räume ich bis heute immer wieder mal um und sortiere neu. Einige Sachen brauche ich gar nicht mehr, andere wiederum sind dazu gekommen. Wenn ich neue Vorratsbehälter benötige, dann nehme ich mittlerweile lieber welche aus Glas. Das können alte Gläser sein wie z.B. Marmeladen oder Gurkengläser oder ich kaufe Bügelgläser, wie ich sie unter anderem auch zum einkochen nehme. Die lassen sich nämlich super einfach reinigen und der Umwelt ist auch etwas Gutes getan.

Ich hoffe es waren einige Ideen für dich dabei.

Liebe Grüsse

Alex

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