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Im dritten Teil zur Serie zum Thema „Haltbar machen“ geht es um die verschiedenen Einkocharten. Denn auch hier gibt es natürlich auch wieder mehr als eine Option.  

Im Ersten Teil habe ich dir ja bereits die verschiedenen Einmacharten vorgestellt. Im zweiten Teil ging es darum wie du Gläser sterilisieren kannst.

Ich bin beim Einkochen nicht auf eine spezielle Methode festgelegt. Es kommt bei mir sehr darauf an, welche Mengen ich einkoche. Von daher benutze ich fast alle vorgestellten Einkochmethoden.

Die verschiedenen Einkochmethoden sind folgende:

Die Backofenmethode

Das Einmachgut in die Gläser füllen und gut verschliessen. Danach die Fettpfanne mit Wasser füllen und in den Backofen auf die unterste Schiene schieben. Nun die Gläser mit genügend Abstand zueinander in der Fettpfanne platzieren. Obst wird in der Regel zwischen 150° und 160° eingekocht. Gemüse bei Temperaturen zwischen 180° und 200°. Du solltest die Gläser nach dem Einkochen noch ca. 30 min. im Ofen lassen. Anschliessend stellst du sie auf ein Geschirrtuch und deckst sie mit einem weiteren Geschirrtuch ab. Nun können die Gläser langsam auskühlen.

Wichtig: Wenn du dein Einmachgut heiss in die Gläser füllst, dann solltest du die Gläser in warmes Wasser stellen. Ist dein Einmachgut kalt, dann werden die Gläser in kaltes Wasser gestellt und langsam auf die gewünschte Temperatur erhitzt

Die Topfmethode

Das Einmachgut in die Gläser füllen und gut verschliessen. Nun die Gläser in den Topf stellen und darauf achten, dass sich diese nicht berühren. Es gibt spezielle Einsätze für den Topf fürs Einkochen, damit die Gläser nicht verrutschen und sich dadurch berühren. Oder du legst einfach ein kochfestes Geschirrtuch auf den Topfboden. Dadurch haben die Gläser Halt und ein Verrutschen und Berühren der Gläser wird dadurch vermieden.

Jetzt füllst du so viel Wasser in den Topf, dass die Gläser zu ca. ¾ im Wasser stehen. Das Einmachgut muss komplett von Wasser umgeben sein. Wichtig ist dabei, dass du das Wasser langsam auf ca. 75° bis 100 ° erhitzt. Gute Dienste leistet dir dabei ein Küchenthermometer. Die Einkochzeit variiert von 10 min. bis zu 2 Stunden – je nachdem, was du einkochst.

Wichtig: Wenn du dein Einmachgut heiss in die Gläser füllst, dann solltest du die Gläser in warmes Wasser stellen. Ist dein Einmachgut kalt, dann werden die Gläser in kaltes Wasser gestellt und langsam auf die gewünschte Temperatur erhitzt.

Die Schnellkochtopfmethode (Dampfkochtopf)

Der Vorteil im Schnellkochtopf einzukochen liegt ganz klar an der Energie- und Zeitersparnis. Er eignet sich auch gut zum Einkochen von kleineren Mengen. Ein weiterer Vorteil ist, dass du nicht auf die Zeit achten musst. Dadurch das im Schnellkochtopf Temperaturen über 100° C herrschen, verkürzt sich die Kochzeit enorm. Ich mache so auch alles Speisen welche Milch und/oder Sahne enthalten haltbar. (Ja, auch wenn es in meinem Fall pflanzliche Produkte sind gehe ich auf Nummer sicher 😉 ).

Das Einmachgut in die Gläser füllen und gut verschliessen. Nun die Gläser in den Topf stellen und darauf achten, dass sich diese nicht berühren. Es gibt Locheinsätze für den Topf die du auch zum Einkochen nehmen kannst. Oder du legst einfach ein kochfestes Geschirrtuch auf den Topfboden. Dadurch haben die Gläser Halt und ein Verrutschen und Berühren der Gläser wird dadurch vermieden. Du füllst Wasser in den Schnellkochtopf, dass der Füllstand mit dem Rand des Einmachguts im Glas abschliesst und verschliesst ihn. Je nach Topf braucht es ca. 10 – 15 min. bis die richtige Temperatur erreicht ist. Je nach Einmachgut benötigst du Garstufe 1 oder Garstufe 2. Diese wird für die benötigte Einkochzeit eingehalten. Je nachdem wie gut du einen Herd kennst, kannst du auch mit der Restwärme arbeiten.

Wichtig: Auf keinen Fall den Topf über das Ventil zum Abdampfen öffnen oder den Topf mit Wasser abkühlen!! Nimm den Topf vom Herd und lass ihn langsam abkühlen. Warte auf jeden Fall bis das Ventil keinen Druck mehr anzeigt, dann kannst du den Topf problemlos öffnen.

Vorschau

Im vierten und letzen Teil der Serie „Haltbar machen“ bekommst du noch einen kleinen Einkochguide in Form einer Tabelle. Somit hast du dann alle Zeiten für die jeweilige Einkochart zur Hand.

Liebe Grüsse

Alex

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