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Entschleunigen – Grenzen setzen

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Wer kennt das nicht, einen Tag voller Termine und Verpflichtungen. Mal noch eben schnell …

Das Kind braucht noch eine Unterschrift, das Essen muss auf den Tisch, eigentlich wartet noch ein Email das beantwortet werden muss. Die Zeiger der Uhr hingegen rücken unerbittlich vorwärts. Schliesslich ist da wieder die innere Stimme die dich zu mehr Eile antreibt.

Was hat das Ganze mit dem Essen zu tun?

Ach ja, Essen – das sollte ich auch noch. Schnell. Fällt es einem manchmal siedend heiss ein. Mir zumindest sicher. Vielleicht auch erst, wenn man merkt das einem komisch ist. Das man zitterig wird. Also esse ich zwischen Tür und Angel – mal eben schnell.

Mr. Mini-Magen hat sowas gar nicht gern. Meistens präsentiert er mir die Quittung dafür auch stehenden Fusses in Form eines Dumping. Heisst, mir wird von 0 auf 100 hundeelend. Magenkrämpfe, Schwindel, Schweissausbrüche und der unsagbare Wunsch alles wieder raus zu befördern. Am Besten schnell. Um wieder etwas Erleichterung zu verspüren. Wenn das mal so einfach wäre.

Folglich solltest du dir auch fürs Essen Zeit nehmen. Nicht noch 20 andere Dinge nebenher machen wie Zeitung lesen, Emails checken, TV schauen oder telefonieren. Dabei spielt es keine Rolle ob du alleine oder in Gesellschaft isst. Bewusst Essen ist auch eine Art zu entschleunigen.

5 bekannte Botschaften

Die Psychologie beschäftigt sich schon länger mit der inneren Stimme die uns immer wieder antreibt. Sie ist sehr vielschichtig.  Nicht immer direkt greifbar. Oft vermischt sie sich. Dadurch hat sie von allem etwas.

Hinter den Aufforderungen deiner inneren Stimme „Du musst …

  • … perfekt sein!“entschleunigen-du_musst-vegan-essakt
  • … stark sein!“
  • … dich beeilen!“
  • … dich mehr anstrengen!“
  • … es allen Recht machen!“

Steht eigentlich immer das Motiv Angst: entschleunigen-angst-essakt-vegan

  • nicht gut genug zu sein
  • es nicht zu können
  • etwas im Leben zu verpassen
  • vor der Ablehnung anderer Menschen
  • verletzt zu werden
  • abhängig zu sein

Ich kenne diese Denkmuster. Es ist tatsächlich so, dass es eigentlich oft Angst ist. Oder anders formuliert Zweifel dahinter steht. Es braucht etwas Zeit, diese Denkmuster zu durchbrechen. Teilweise sehr viel Zeit. Dabei ist es wichtig sich diese Zeit zu nehmen, aber auch zu geben. Es geht nicht von heute auf morgen. Sowie du dir das bewusst machst und daran arbeitest, geht vieles einfacher.

„Nein“ sagen

In diesen Momenten, wenn meine innere Stimme wieder die Oberhand gewinnt, wird mir dann schnell klar – ich brauche Zeit!

Zeit um …

  • … zur Ruhe zu kommen
  • … mich zu sortieren
  • … anzukommen
  • … zu  Essen / Trinken

Und zwar ohne die innere Stimme, die mir andauernd neue Aufforderungen zuruft.

Sobald du an den Punkt kommst, an dem du spürst, dass etwas falsch läuft und dir nicht guttut, bist du schon mal auf dem richtigen Weg. Jetzt liegt es an dir daran zu arbeiten. Oft reicht schon mal ein ganz entschiedenes „Nein“. Und zwar du dir selbst! Zu dieser Situation. Werde dir darüber bewusst, was du heute schon alles geschafft hast.

Zeit nehmen

Nimm dir Zeit und finde heraus was jetzt in dem Moment wirklich wichtig ist. Kinder sind gute Lehrmeister darin. Sie zeigen uns jeden Tag wie es geht. Wie oft treiben wir sie zur Eile an, weil uns die Zeit im Nacken sitzt. Dabei drohend den Zeigefinger hebt, während das Kind gerade die Schnecke auf dem Weg betrachtet. Oder jauchzend einer Ente hinterherläuft. Halt einen Moment inne und schau zu. Das ist eine schöne Möglichkeit zum Entschleunigen. Dabei ist es gar nicht mal wichtig ob es dein eigenes Kind ist, oder ob du dem Kind zuschaust, das dir gerade begegnet ist auf deinem Weg.

Neu priorisieren

Mit deinem „Nein“ setzt du eine Grenze. Du machst dir bewusst, dass deine innere Stimme nicht weiter auf dich einreden kann. Du zeigst ihr das du alle deine Aufgaben erledigst – zu DEINER Zeit und so wie es für DICH gut ist. Ja, dann ist heute eben nicht gesaugt – davon geht die Welt nicht unter. Das kannst du gut auf die Liste für morgen setzen oder übermorgen oder den Tag nach übermorgen. Heute ist vielleicht eine Tasse Kaffee mit Deiner Freundin das was du brauchst, dann nimm dir die Zeit dafür. Oder ein Nachmittag mit deinem Kind.

Neu priorisieren hilft auch im Job. Denn Dein Chef hat auch nichts davon, wenn von allem nur ein bisschen erledigt ist und doch nichts so wirklich. Wenn du merkst , dass du in Stress kommst – mach das wichtigste zu erst. Ja, ich weiss, laut Chef ist immer alles wichtig und es muss immer alles sofort und heute erledigt werden. Aber das stimmt so eben auch nicht ganz.

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Bewusste Auszeiten planen

Das kann ein Spaziergang sein. Lauftraining. Krafttraining. Schwimmen. Bewegung ist gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Denn durch Bewegung helfen wir den Tag oder eine belastende Situation zu verarbeiten. Ein entspannendes Bad. Der Kurzurlaub, ein Kinobesuch. Plane bewusst Zeit nur für DICH ein. Das ist heute genauso wichtig wie Zeit für die Familie, den Partner und Freunde.

Eine meiner Auszeiten zum Beispiel ist der Besuch im Nagelstudio. Entschleunigen ist für mich auch wandern zu gehen und dabei ganz bewusst die Natur wahrzunehmen. Genauso wie eine Tasse Tee und ein gutes Buch.

Finde raus was für Dich wichtig ist. Was du für dein Wohlbefinden brauchst. Kreier dir schöne Momente.

Ich wünsche Dir Zeit zum Kraft tanken und die Kraft deiner inneren Stimme eine Grenze zu setzen und damit bewusst ein „Nein“ auszusprechen.

Alles Liebe

Alex

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