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Eine Magenverkleinerung ist kein Selbstläufer und schon gar nicht der Weg des geringsten Wiederstandes. Obschon es Mitmenschen gibt, die genau dieser Ansicht sind. Lass dir nichts einreden!

Oft ist sie der letzte Schritt in einer endlos langen Reihe von Versuchen gegen extrem starkes Übergewicht anzugehen. Das Ende eines Weges der mit vielen Rückschlägen gepflastert ist. Für wieder andere ist es der letzte Weg um weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen einzudämmen. Egal aus welchem Grund die Entscheidung Operation zur Gewichtsabnahme gefallen ist, leichtfertig war diese sicher nicht.

Grenzen

Wie alle Methoden, hat auch die Bariatrische Chirurgie ihre Grenzen. Das ist vor allem vor dem Eingriff wichtig zu wissen, um keine unrealistischen Erwartungen zu schüren. Eine Magenverkleinerung ist ein Hilfsmittel, nicht das Patentrezept oder das alles entscheidende Heilmittel. Meine Devise dazu lautet: „Es wird der Magen operiert, nicht der Kopf!“ Ganz entscheidend für den Erfolg ist, dass auch der Ursache auf den Grund gegangen wird und nicht nur die Symptome beseitigt werden.

Mut

Den braucht es für eine langfristige Veränderung. Es heisst auch sich Fehler einzugestehen, sich auf Veränderungen einzulassen und die gewohnte Komfortzone zu verlassen. Sich professionelle Hilfe zu holen um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Daran arbeiten

Die Arbeit beginnt also nicht erst mit der Operation, sondern schon weit vorher und es wird ein Leben lang „Arbeit“ bleiben. Denn die beste Operation hat keinen Erfolg, wenn Verhaltensmuster die sich eingeschlichen haben nicht geändert werden. In der Theorie klingt das alles ziemlich einfach, die Realität sieht dann schon etwas anders aus. Da heisst es dann auch den Kampf mit sich selber auszufechten, sich selber motivieren – eben nicht zurückfallen in Muster die einem so vertraut sind. Das heisst auch mehr auf sich selbst zu hören, auf die Signale deines Körpers. Eigentlich sagt er uns ganz genau was wir brauchen und was nicht. Wir haben einfach verlernt gehabt ihm zuzuhören.

Was ich dafür tun muss

Neben einer Ernährungsumstellung braucht es auch mehr Bewegung. Klar, das geht mit jedem Kilo weniger einfacher und macht dann auch wieder Spass. Aber man muss es beibehalten, nicht nur in den ersten Monaten, sondern ein Leben lang. Sport sollte also mindestens 2 in der Woche in deinem Terminkalender stehen. Ausgewogene Ernährung täglich.

Ich wünsche Dir viele neue, positive Erfahrungen und den Mut dich auf die Veränderungen auf der Reise durch den Alltag einzulassen.

Alles Liebe

Alex

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